Zugerland Verkehrsbetriebe

Sightseeing im Ohr:
Hörreisen über den Zugersee

In die Landschaft schauen und ihre Geschichte hören: Die Audio-Serien «Wirtschaftliches Zug» und «Historisches Zug» erzählen von Menschen, Orten und Momenten, die Zug geprägt haben.

«Wirtschaftliches Zug» führt zu Industriepionieren, Pharma-Giganten und Crypto-Visionären. «Historisches, adliges Zug» spannt den Bogen von Queen Victoria bis zur Erfindung der Nationalhymne. Die einzelnen Clips lassen sich einzeln anwählen oder als ganze Hörtour – vom Seeufer bis ins Innovationsquartier, vom Mittelalter bis heute.

«Historisches, adliges Zug» mit Michael van Orsouw 
 

Clip 1
Queen Victoria malt den Zugersee

1868 reiste die mächtigste Königin der Welt an den Zugersee: In Cham porträtierte sie die Szenerie. Ihr Aquarell hängt heute in der königlichen Sammlung. Sie schwärmte von der Vegetation und alten Fassaden. Nur: Wo sind die Wilhelm-Tell-Gemälde in Zug, die sie erwähnte?

Clip 2
Audrey Hepburns Zuger Ritual

Eine überstandene Zahnarzt-Behandlung muss belohnt werden – fand auch Audrey Hepburn. Wenn die Filmikone in Zug ihren Zahnarzt aufsuchte, gönnte sie sich danach eine Zuger Kirschtorte. Ein süsses Ritual mit Hollywood-Flair.


Clip 3
Schlösser vom Wasser aus

Nur vom Wasser aus öffnen sich diese geheimen Einblicke: Auf einer Schifffahrt zeigen Schloss St. Andreas in Cham und Schloss Buonas – heute Teil des Roche-Areals – ihre Pracht. Storys von Adel, Besitz und Wandel.


Clip 4
Als Arth mondän wurde

Wie das frühere Fischerdorf Arth zum Hotspot für Reisende wurde: Die Rigi wurde zum «Place to be» der feinen Gesellschaft, lange bevor die Bahn gebaut wurde.



Clip 5
Die Nationalhymne am Zugersee

Wer hat sie komponiert? Und was hat der Blick über den Zugersee damit zu tun? 1848 verfasste ein Zisterzienser-Mönch die Schweizer Nationalhymne im Salesianum in Oberwil. Das erste Mal gesungen wurde sie von einem Zuger Sängerquartett.

Clip 6
Ein Erzherzog als Aussteiger

Vom österreichischen Adligen zum Zuger Bürger zum Aussteiger auf dem Monte Verità: Was der Erzherzog Leopold Ferdinand und seine Liebe zu Prostituierten mit der Villa Seeburg zu tun hat.


Clip 7
Warum heisst Zug eigentlich Zug?

Woher hat Zug seinen Namen – und was hat das mit Fischern zu tun? Warum wellt sich der See im oberen Becken manchmal anders als im unteren? Und welche Zuger Delikatesse diente im Mittelalter sogar als Zahlungsmittel?

Clip 8
Als Zug ins Wasser rutschte

Warum orientiert sich Zug nach Norden? Und weshalb ist die Rössliwiese bis heute unbebaut? Die Spur führt zu einem Seequai zum Flanieren – und dem plötzlichen Absturz der Vorstadt ins Wasser.


Clip 9
Englischer Glanz im Schloss Freudenberg

Ein Hauch von Downton Abbey in Buonas: Aus einer Zuger Liebesgeschichte entstand Schloss Freudenberg. Sogar eine Persönlichkeit vom englischen Königshof kam zu Besuch – und auch Margaret Thatcher, die ein Souvenir im Schlossgarten hinterliess.

Clip 10
Besonderheiten am Chiemen

Auch wenn man auf der Halbinsel Chiemen wunderbar in kleinen Buchten schwimmen kann – ihr Name hat nichts mit Fischkiemen zu tun. Woher er wirklich stammt und wie sich drei Kantone das Naturreservat teilen.

«Wirtschafltiches Zug» mit Gianni Bomio
 

Clip 1
Mit einem Zug voraus

Der kleine Kantonesteht seit Jahren an der Spitze des kantonalen Wirtschafts-Rankings: Was macht das «Erfolgsmodell Zug» aus? Tiefe Steuern allein sind es nicht. Warum also ist Zug der Konkurrenz immer einen Schritt voraus?

Clip 2
Von Industrie zur Innovation

Ein Areal, das Zug bis heute prägt: Von Landis & Gyhr zu Siemens, vom Verwaltungsgebäude zum Stadthaus von Zug, vom Fassaden-Skandal am Parktower zum Hochhaus Uptown. Aber wieso wird es auch «Sprungschanze» genannt?

Clip 3
Vertikale Fabrik und Holzhochhaus

Auf dem Areal der Familie Buhofer erfindet sich die Industrie neu: Die vertikale Fabrik der V-ZUG schafft freie Fläche für neue Unternehmen – und für das Holz-Wohnhochhaus Pi. Industrie, Innovation und urbanes Leben wachsen hier zusammen.

Clip 4
«Ein sympathischer Zug»

Die Stadtbahn machte Zug zum zentral angebundenen Standort. Doch warum machte «der sympathische Zug» bei seiner Eröffnung 2004 landesweit Schlagzeilen? Und weshalb nahm der Kanton die Planung selbst in die Hand?


Clip 5
Von Papier zu Spitzensport

Mit dem Aus der Papierfabrik und der Pavatex begann in Cham ein neues Kapitel: Auf dem Areal der Papieri Cham entstehen Wohnungen, Arbeitsplätze und mit dem OYM ein Kompetenzzentrum für Schweizer Spitzensport. – Ob der Erfolg des EVZ auch mit dem OYM zu tun hat?

Clip 6
Pharma und die Pfahlbau-Idee

Was Roche auf der Halbinsel Buonas gelang – und Novartis nicht. Und wieso zwei unkonventionelle Bauprojekte untergingen, darunter eine Pfahlbau-Idee von Stararchitekt Peter Zumthor.



Clip 7
Suurstoffi: Zug atmet Zukunft

Wie Leuchttürme strahlen der Roche-Tower und das erste Gartenhochhaus der Schweiz über Rotkreuz. Die Suurstoffi steht für ein innovatives, multinationales Areal. – Schon gewusst: Doppelt so viele Menschen pendeln nach Zug zur Arbeit statt umgekehrt.

Clip 8
Der «Central Park» von Zug

Kleiner Kanton, viel Naherholung: Hier liegt die drittgrösste Flussebene der Schweiz. Rund 17 Prozent der Fläche stehen unter Naturschutz. Wo liegt eigentlich der Zuger «Central Park» – und was unterscheidet ihn von dem in New York?

Clip 9
Expats und Sonnenuntergänge

«Zug hat den schönsten Sonnenuntergang Europas» - klar, das ist bekannt. Doch von welchem bekannten Schriftsteller stammt eigentlich diese Feststellung? Und wie begegnen sich Expats aus 150 Nationen und die Einheimischen?

Clip 10
Wie Zug zum Crypto Valley wurde

Wieso konnte das Crypto Valley gerade in Zug so schnell Fuss fassen? Wer sind die Pioniere und Persönlichkeiten des neuen Wirtschaftsclusters? Und welche Rolle spielen Zuger Behörden dabei?

Clip 11
Zug, gut gebildet

Zug ist ein Fachhochschulkanton mit einer der bestausgebildeten Bevölkerungen der Schweiz. Von Schweizer Fachhochschulen zu International Schools und der ältesten Privatschule für Ausländer.

Zu den Autoren
 

Gianni Bomio 
Der Zuger Jurist und Autor zählt zu den prägenden Köpfen hinter dem «Erfolgsmodell Zug». Als ehemaliger Generalsekretär der Volkswirtschaftsdirektion begleitete er zentrale Dossiers, von der Stadtbahn bis zur Wirtschaftsförderung. In «Boomjahre» erzählt vom Aufstieg Zugs zum führenden Standort. Wer ihm zuhört, merkt: Er spricht nicht nur über Wirtschaft, sondern auch über Menschen und Visionen eines Ortes.

Michael van Orsouw 
Der Zuger Historiker und Bühnenpoet ist Bestseller-Autor von Werken wie «Blaues Blut» oder «Königliches aus dem Zugerland». In Büchern, Hörspielen und auf der Bühne macht er Vergangenheit lebendig. Projekte wie das Zuger Neujahrsblatt, «Unbekanntes Zug» oder der Industriepfad Lorze zeigen seine tiefe Kenntnis der Region. Wenn er von Adel und Geschichte in Zug erzählt, verbindet er historische Präzision mit unterhaltsamem Ton. 

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Viel Spass.